Die Peking kommt nach Hamburg

Einlauf der Peking im Hamburger Hafen 07.09.2020 18:10 Standpunkt Plaza Elbphilharmonie

Endlich ist sie wieder da, die Peking

Die Peking kommt nach Hamburg, hier war sie 1911 vom Stapel gelaufen. Sie segelte später 34 Mal um Kap Hoorn und lag über 40 Jahre als Museumsschiff in New York. Die historische Viermastbark Peking kehrt nun in ihre Heimat zurück. Der Segler wurde bei der Peters Werft in Wewelsfleth drei Jahre lang aufwendig restauriert. 

Wer hätte das bis vor ein paar Jahren gedacht, die Peking galt ja schon als verloren. In ihren besten Zeiten war sie einer der schnellsten Frachtsegler der Welt, ein Flying-P-Liner. Alle Schiffsnamen jener Flotte begannen mit P, übrig geblieben sind nur vier. Die Pommern liegt in Finnland, die Passat in Travemünde, die Padua ist heute das russische Schulschiff Kruzenshtern. Die Pamir sank 1957 in einem Hurrikan. Die Peking überstand alle Stürme, aber 1932 verkaufte die Reederei Laeisz das Prachtexemplar für 6250 Pfund Sterling nach England, wo es sich in das Internatsschiff Arethusa für Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen verwandelte.

Segeln kann die Peking nicht mehr, aber voraussichtlich von 2021 an darf sie besucht werden, eines Tages dann als Attraktion des neuen Hafenmuseums am Kleinen Grasbrook. Die Peking kommt nach Hamburg, wo alles begann.

Peking in Details

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